Thomas Staudt, MdL

Neue Elbbrücke zwischen Tangermünde und Magdeburg: Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für eine starke wirtschaftliche Entwicklung und gleichwertige Lebensverhältnisse.

Elbfähre zwischen Grieben und FerchlandElbfähre zwischen Grieben und Ferchland

Deshalb begrüße ich ausdrücklich, dass das Land Sachsen-Anhalt den langfristigen Bedarf weiterer Elbquerungen anerkennt und den Neubau einer Elbbrücke zwischen Tangermünde und Magdeburg in den Landesstraßenbauplan 2040 aufnehmen will.

Für mich ist diese Brücke ein zentrales Zukunftsprojekt für unsere Region. Die Elbe verbindet unsere Heimat – sie darf aber nicht immer wieder zum Hindernis werden. Wenn Fähren aufgrund von Hoch- oder Niedrigwasser oder technischer Probleme ausfallen, müssen Pendler, Unternehmen, Handwerksbetriebe, Landwirte, Rettungsdienste sowie viele Bürgerinnen und Bürger und Touristen erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Das kostet Zeit, Geld und schränkt die Entwicklung unserer Region ein.

Eine feste Elbquerung würde die Erreichbarkeit deutlich verbessern, den Wirtschaftsstandort stärken und die Altmark noch enger mit dem Jerichower Land und der Landeshauptstadt Magdeburg verbinden. Davon profitieren Unternehmen, Arbeitnehmer, der Tourismus, der Einzelhandel und letztlich alle Menschen in unserer Heimat.

Mir ist bewusst, dass ein Projekt dieser Größenordnung nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Planung, Genehmigung und Bau werden Zeit benötigen. Umso wichtiger ist es, jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen und die notwendigen Planungen entschlossen voranzubringen.

Ich werde mich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass der Neubau einer Elbbrücke zwischen Tangermünde und Magdeburg konsequent verfolgt wird. Unsere Region braucht eine moderne und verlässliche Verkehrsinfrastruktur – als Grundlage für wirtschaftliche Stärke, gute Erreichbarkeit und eine erfolgreiche Zukunft.